Noten, die durch graue Schrift kenntlich gemacht sind, sind nur auf CD-Rom erhältlich.


Dubois, Théodore 1837–1924
Allegro und Canzonetta
aus Klavierquintett F-dur (original für Oboe, Violine, Viola, Violoncello, Klavier)
bearbeitet Flöte, Klarinette, Violine, Viola und Klavier (J. Gedan)

François Clément Théodore Dubois war 1861 Rompreisträger, ab 1855 Organist des Invalidendomes, ab 1859 Chordirigent an Ste-Clotilde, wo César Franck die Orgel spielte. 1877 bis 1896 wirkte er als Organist an der Pfarrkirche La Madeleine als Amtsnachfolger von Camille Saint-Saëns und Vorgänger von Gabriel Fauré. 1896 wurde er Direktor des Conservatoire, an dem er seit 1871 als Kompositionslehrer tätig war.
Eines seiner bekanntesten Werke, das auch heute noch des öfteren aufgeführt wird, ist das Oratorium Die sieben Worte Christi. Seine Kammermusik wird selten gespielt.

In seinem Klavierquintett in F-dur, erschienen 1905, findet sich ein notationstechnisches, bzw. satztechnisches Kuriosum (Canzonetta, Takt 16):
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Die Kennzeichnung der Quintparallelen, bzw. die Vorschrift ihrer Vermeidung durch Stimmkreuzung stammt vom Komponisten, der damit wohl augenzwinkernd darauf hinweisen wollte, daß ihm dieser ‚Satzfehler‘ keineswegs versehentlich unterlaufen ist.


Klavierpartitur
Flöte
Klarinette in Balternativ in A
Violine
Viola