Bebung
ist auf dem Klavichord ein Klangeffekt, der einem Vibrato vergleichbar ist und möglich wird, weil die Taste nach erfolgtem Anschlag in Saitenberührung bleibt; dadurch können Tastenbewegungen auf den nachklingenden Ton noch wirken. Auf dem Klavier ist das nicht möglich, deswegen dienen Bewegungen, die mancher Spieler nach erfolgtem Anschlag noch macht, eher der Frischluftzufuhr...
In Beethovens vorletzter Klaviersonate op. 110 findet man im Recitativo des letzten Satzes eine Stelle, die man als Nachahmung der Bebung durch Tonwiederholungen ansehen kann:



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