Mixturen
Bei der Orgelmixtur werden den Tönen zusätzliche Pfeifen hinzugeschaltet: Aus dem, was in Beispiel A notiert ist und was der Organist wie notiert spielt, wird klanglich Beispiel B. Allgemein von Mixturen spricht man, wenn Akkorde parallel verschoben werden. In Beispiel C wird immer der gleiche Intervallabstand benutzt, denn alle Akkorde sind Dur-Akkorde. Bei Debussy findet man häufiger diatonisch verschobene Klänge, d.h. abwechselnd Dur- und Moll-Akkorde (oder verminderte) wie in Beispiel D (aus »La Cathédrale engloutie«).


© 2003–2012 by J. Gedan
www.pian-e-forte.de